Pflasterbau mit HERKER: Das Material fachgerecht verlegt, für eine lange Nutzungsdauer
An dieser Stelle möchten wir Ihnen Hinweise bzw. Entscheidungshilfen geben, wenn es um die Auswahl des neuen Pflastermaterials geht.
Im Pflasterbau unterscheiden wir zwischen Naturstein und Betonstein.
NATURSTEIN:
Natursteine werden in Steinbrüchen gewonnen. Natursteine sind natürliche, in Jahrtausende entstandene und bestehende Mineralien. Die Region der Herkunft der Natursteine ist entscheidend für die Eigenschaften derer.
BETONSTEIN:
Im Gegensatz zum Naturstein bestehen diese Steine meist aus Beton. Betonsteine sind vom Menschen hergestellte Produkte, die industriellen Prozessen erzeugt werden. Die Vorteile der Betonpflastersteine liegen zum einen in der einfachen Handhabung der Steine und zum anderen in deren preisgünstigen Herstellung. Vermischungen zwischen Natur- und Betonsteinen vereinen den traditionellen Werkstoff des Naturstein mit innovativen Gestaltungsmöglichkeiten der Betonsteine.
Die Farb- und Formenvielfalt setzt der Kreativität nahezu keine Grenzen

Granitsteine
Hart & widerstandsfähig: Granit ist eines der härtesten Naturgesteine – ideal für stark belastete Flächen.
- Verlegearten:
- im Bogen (Segmentbogen, Reihenbogen)
- in Reihen (Reihenverband)
- diagonal, schuppenförmig etc.
- Unterbau: Tragfähiger Aufbau (z. B. Frostschutzkies, Schottertragschicht)
- Bettung: Meist Splittbettung (ungebunden) oder Mörtelbettung (gebunden, z. B. bei Gefälle oder Hanglagen)
- Extrem langlebig
- Wertsteigerung für Grundstück und Immobilie
- Natürliche, hochwertige Optik
- Ideal für Denkmalschutz und hochwertige Außenanlagen
- Gehwege, Hofeinfahrten, Gartenwege
- Plätze und Altstadtbereiche
- Randbegrenzungen, Bordsteine
- Treppen, Mauerkronen

Feldsteine
Naturbelassene Steine: Feldsteine sind unregelmäßig geformt, oft rundlich oder kantig und stammen aus der Natur – kein geschnittenes Pflaster.
Aufwendige Handarbeit: Jeder Stein muss von Hand passend gelegt und ausgerichtet werden – keine Standardformate.
Unterbau & Bettung: Solider Unterbau (z. B. Schottertragschicht), darüber Sand- oder Splittbett. Oft mit verdichtetem Erdplanum.
Hofeinfahrten, Wege, Terrassen
Historische Altstädte oder Bauernhöfe
Ländliche oder rustikale Gestaltung
Garten- und Landschaftsbau

Natursteine, z.B.
Basalt – tiefschwarz, sehr hart
Kalkstein – heller, eleganter Look, weicher
Sandstein – warmtonig, gut zu bearbeiten, aber empfindlicher
Porphyr – bunt, robust, rutschfest
Unverwechselbare Optik
Witterungsbeständig & langlebig
Nachhaltig & umweltfreundlich
Regionale Steine = kurze Wege & Tradition
Wertsteigerung für Grundstücke und Immobilien
- Kostenintensiv (Material + Arbeitsaufwand)
- Unregelmäßigkeiten in Form & Größe → Handarbeit
- Schwer
- Fachgerechter Unterbau notwendig
- Schnittarbeiten oft mit Nassschneider
- Hauseingänge
- Hof- und Garageneinfahrten
- Terrassen
- Gartenwege
- Innenhöfe von Altbauten
- Öffentliche Plätze & historische Ortskerne

Betonsteine
Betonpflastersteine sind industriell hergestellte Pflasterelemente aus Zement, Wasser, Zuschlagstoffen (z. B. Kies, Sand) und ggf. Farbpigmenten. Sie sind kostengünstig, vielfältig und standardisiert – ideal für viele Einsatzbereiche.
Günstiger als Naturstein
Maßhaltig und einfach zu verlegen
In vielen Farben, Formen und Oberflächen erhältlich
Tragfähig und belastbar – auch für PKW oder LKW-Verkehr
Einfach auszutauschen bei Schäden
- Farben: Grau, Anthrazit, Rot, Gelb, Sand, Mediterran …
- Strukturen: Glatt, gewellt, rau, gefast, gewaschen
- Effekte: Antikoptik, Natursteinimitat, versiegelt
Typische Einsatzorte:
- Hauszufahrten & Garagen
- Gehwege & Terrassen
- Öffentliche Plätze
- Parkplätze & Innenhöfe
